Schwitzhütten 

Diese Steinleutehütten -

Inipi Zeremonien sind unverkäuflich.

Insbesondere fürs Feuerholz, nehmen wir dennoch gerne eine Spende entgegen, weil das Feuer stundenlang brennt.

Wir brauchen dafür 1 Meter lange Holzstücke, die wir sterweise selber kaufen. 

 

Die Teilnehmerzahl ist  bei uns auf insgesamt 6 Personen  pro Hütte beschränkt.

Wir haben eine kleine Hütte. Wenn mehr als 6 Personen kommen wollen, sind wir bereit zwei Hütten hintereinander abzuhalten, so dass insgesamt 10 - 12 Personen teilnehmen können. 

Die Steine werden zum Voraus mind. 1,5 bis zu 2 Stunden im Feuer erhitzt.

Danach werden die ersten glühenden Steine in die Schwitzhütte gebracht und die erste Runde beginnt.

Nach jeder Runde werden weitere heisse Steine aus dem brennenden Feuer in die Hütte gebracht.

Meistens gibt es 4 Runden.

Diese Runden dauern, je nachdem, etwa 1 - 3 Stunden. 

Die Zeremonie wird, so wie wir es von den Lakotas gelernt haben, abgehalten.

Mit dem Vorbereiten, dem Reinigen der Feuerstelle, dem Herbeitragen des Holzes und der Steine, dem Aufbauen und Anzünden des Feuers, dem Abdecken der Hütte mit den Decken und der gesamten Reinigungszeremonie bis zum Abkühlen nach der Hütte dauert es etwa

4 - 6 Stunden.

Danach hängen wir die Decken gemeinsam zum Trocknen auf oder versorgen die noch trockenen Decken miteinander.

Dann teilen wir unser mitgebrachtes Essen. 

Warmer Tee, Kaffee und Gemüsebrühe stehen zur Verfügung.

Dafür nehmen wir uns gemütlich etwa 1 Stunde Zeit.

Insgesamt dauert Alles zwischen 5 - 8 Stunden. 

Für die Planung ist also mit fast dem ganzen Tag zu rechnen.

Deshalb treffen wir uns jeweils an einem Wochenendtag,

entweder samstags oder sonntags morgens um 9h.

Zuerst bauen wir das Feuer auf. So können wir es um etwa 10h anzünden und um etwa 12h in die Hütte gehen.

Wir machen die Zeremonie in traditioneller Weise mit den alten Gesängen der Lakota und der Chanupa, die auf traditonelle Weise gestopft wird und auf dem Altar ( alta Terra ) vor dem Eingang der Hütte steht. Sie wird in der dritten Runde drinnen von jedem Teilnehmer mit je vier Zügen für die vier Himmelsrichtungen gepafft und so im Kreis geteilt.

Besondere, gesundheitliche oder persönliche Anliegen bitte zum Voraus abklären.

Es ist möglich die eigene Trommel mitzubringen. 

Nachmittags etwa zwischen 13h bis 15h kommen wir aus der Hütte heraus und kühlen uns wieder ab.

Dafür kann man einfach auf den Boden liegen, in den nahegelegenen Fluss tauchen, sich mit dem Gartenschlauch abspritzen oder eine Dusche im Haus nehmen.

Danach teilen wir das mitgebrachte Essen miteinander.

Es wird etwa 16 - 17h wenn jede Person wieder ihren eigenen Weg weiter geht. 

 

Nähere Infos zu dem was Du mitzubringen hast, wie zb. Handtücher, bitte vorher  telefonisch besprechen : 

078 646 63 91

Frauen während ihrer Mondzeit (Menstruation) nehmen NICHT teil, weil diese Zeit an sich schon eine sehr kraftvolle, reinigende und erneuernde Energie ist und einer eigenen Zeremonie gleich kommt.  

Deshalb kommen "Mondfrauen" nicht in die Hütte. Es wäre zu viel und sie könnten sich selbst verletzen, weil sie in dieser Zeit anders schwingen.

Sie bleiben auch dem Feuer fern und kommen gar nicht zum Zeremonialplatz, denn die Energie dieser Tage, ist die kräftigste Energie und würde die Zeremonie stören.

Traditionell gehen Frauen während ihrer Tage in ein Camp abseits der Gemeinschaft. Die Frauen während werden geehrt, weil sie die Urkraft des Lebens darstellen. Die Frauen werden mit Essen, Trinken und Feuerholz versorgt und ihnen wird das Feuer gemacht, damit sie in diesen, für sie wichtigen Tagen, ihre Ruhe vom Alltag haben und sich erneuern kõnnen.